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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 08 May 2026 13:26:27 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 08 May 2026 13:26:27 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 07:26:18 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Fachkräftestammtisch: „Vernetzen – Austauschen – Informieren“</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/internationaler-fachkraeftestammtisch-vernetzen-austauschen-informieren.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER STADT MAINZ<br>
&nbsp;</h3>

<p><strong>Am 20. Mai 2026 findet im Stadthaus Große Bleiche der zweite internationale Fachkräftestammtisch in Mainz statt. Unter dem Motto „Vernetzen – Austauschen – Informieren“ laden die Stadt Mainz und die Universitätsmedizin Mainz Fachkräfte aus dem In- und Ausland ein, um in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und mehr über das Leben und Arbeiten in Mainz und der Region zu erfahren.</strong></p>

<p>Mit dem Fachkräftestammtisch wird ein Raum geschaffen, in dem internationale und nationale Fachkräfte miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Das stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort, sondern auch das Miteinander in unserer Stadt.</p>

<p>Für ein gutes Miteinander in der Mainzer Gesellschaft leisten Vereine, Initiativen und viele weitere ehrenamtlich Engagierte einen entscheidenden Beitrag. Von Fastnachtsvereinen und Sportvereinen über zahlreiche karitative Organisationen bis hin zu den Migrantenselbstorganisationen prägen sie gemeinsam die Mainzer Lebensart. An diesem Abend stellen sich einige Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und soziales Engagement vor. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit, die Vereinsstrukturen und Freizeitangebote in Mainz kennenzulernen und auch direkt mit einigen Vereinen persönlich in Kontakt zu treten.</p>

<p>Oberbürgermeister Nino Haase begrüßt das Engagement und hebt insbesondere dessen Bedeutung für Mainz und die Menschen hervor, die neu in die Stadt kommen: ,,Die Mainzer Vereine tragen zur Integration bei, fördern die Teilhabe und stärken damit auch die Fachkräftesicherung in Mainz, indem Menschen hier nicht nur Arbeit finden, sondern auch Teil der Mainzer Lebensart werden.“</p>

<p>Auch Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz bekräftigt: ,,Dies ist von besonderer Bedeutung für die Standortattraktivität, nicht nur für ansässige und potenzielle Unternehmen, sondern auch für internationale Fachkräfte, die sich für den Wirtschaftsstandort Mainz entscheiden und diesen nachhaltig stärken.“</p>

<p>„Die Universitätsmedizin Mainz ist offen für qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt. Derzeit beschäftigen wir Menschen aus über 100 Nationen. Mit ihrer Expertise leisten sie nicht nur einen Beitrag zum Gelingen unserer Patientenversorgung, Forschung und Lehre, sondern sie machen das #TeamUM auch zu einem Ort der interkulturellen Begegnung und des internationalen Miteinanders“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. &nbsp;</p>

<p>Der Fachkräftestammtisch versteht sich als regelmäßiges Forum für Begegnung und Austausch. Geplant ist, das Format künftig in festen Abständen fortzuführen und Fachkräften einen kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen.</p>

<p>Darüber hinaus bietet der Stammtisch auch Unternehmen eine Plattform: Sie können direkt mit internationalen Fachkräften in Kontakt treten, ihre Unterstützungsangebote vorstellen und von den Erfahrungen der Teilnehmenden profitieren.</p>

<p>Interessierte können sich per Mail an&nbsp;<a href="mailto:migration.integration%E2%9A%B9stadt.mainz%E2%97%A6de" data-sp-email-bootstrapped="sp-4">migration.integration@stadt.mainz.de</a>&nbsp;anmelden – auch Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen.</p>

<p><strong>Internationaler Fachkräftestammtisch</strong></p>

<p>Wann: 20. Mai 2026, 17.30 Uhr<br>
Wo: Stadthaus Große Bleiche 46, Eingang Löwenhofstraße 1<br>
Eintritt: Frei<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7156</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz als G-BA-Zentrum im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz aufgenommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen-der-universitaetsmedizin-mainz-als-g-ba-zentrum-im-krankenhausplan-rheinland-pfalz-aufgenommen.html</link>
                        <description>Land bestätigt hohe Qualitätsstandards des interdisziplinären Zentrums und überträgt ihm besondere Aufgaben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat vom Land Rheinland-Pfalz die besonderen Aufgaben eines Zentrums für Seltene Erkrankungen nach den Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zugewiesen bekommen. Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan des Landes wird bestätigt, dass die Universitätsmedizin Mainz eine herausragende Rolle bei der Diagnostik und der Versorgung von Patient:innen mit seltenen Erkrankungen in Rheinland-Pfalz einnimmt und dabei die hohen Qualitätsanforderungen des G‑BA erfüllt. Das Team des Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz unter der Leitung der Direktorin Univ.-Prof. Dr. Susann Schweiger arbeitet interdisziplinär und standortübergreifend.</strong></p>

<p>Seltene Erkrankungen sind einzeln betrachtet selten, betreffen aber in ihrer Gesamtheit etwa 4&nbsp;Millionen Menschen in Deutschland. Sie sind häufig komplex, verlaufen chronisch und stellen sowohl Betroffene als auch das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen. Das Land Rheinland-Pfalz hat das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz als G-BA-Zentrum in den Krankenhausplan aufgenommen und bestätigt damit, dass das ZSE die hohen Qualitätskriterien und strukturellen Voraussetzungen des höchsten Gremiums der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen erfüllt.</p>

<p>„Ich bin stolz darauf, dass unsere Universitätsmedizin Mainz mit dem Zentrum für Seltene Erkrankungen Maßstäbe setzt. Einrichtungen wie dieses zeigen, wie exzellente Medizin, Forschung und Versorgung Hand in Hand gehen können – zum direkten Nutzen der Patientinnen und Patienten. Seltene Erkrankungen bedeuten für viele Betroffene einen langen und oft belastenden Weg zur Diagnose. Dass unsere Universitätsmedizin Mainz hier neue Perspektiven schafft, erfüllt mich mit großem Stolz. Dieses Zentrum gibt Menschen Hoffnung, die viel zu lange im Ungewissen waren. Mit diesem Zentrum stärkt unsere Universitätsmedizin nicht nur den Gesundheitsstandort, sondern setzt auch ein klares Signal: Wir übernehmen Verantwortung für Menschen mit seltenen Erkrankungen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit in der medizinischen Versorgung“, betont Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch.</p>

<p>Um in den Krankenhausplan aufgenommen zu werden, müssen strenge Kriterien erfüllt werden. Dazu zählen etwa spezialisierte Versorgungsangebote für mehrere seltene Erkrankungen in Spezialambulanzen, die bundesweite Kooperation und Koordinierung mit Facharztpraxen, Krankenhäusern, Selbsthilfegruppen und Forschungseinrichtungen, eine Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin und ein Institut für Humangenetik mit höchster klinischer Expertise sowie den modernsten labormedizinischen Techniken.</p>

<p>„Die Aufnahme des Zentrums für Seltene Erkrankungen in den Krankenhausplan unterstreicht die besondere Kompetenz der Universitätsmedizin Mainz“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Gleichzeitig stärkt sie die Universitätsmedizin Mainz organisatorisch, medizinisch und wirtschaftlich als überregionales Kompetenzzentrum für komplexe Krankheitsbilder. Das ermöglicht es uns, die interdisziplinäre Versorgung weiter auszubauen und innovative Ansätze für Diagnostik und Therapie voranzutreiben. Unser Ziel ist es, bislang ungeklärte Krankheitsbilder schneller zu erkennen, die oft langen Diagnosewege für Betroffene deutlich zu verkürzen und ihre Versorgung nachhaltig zu verbessern.“</p>

<p>Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan übernimmt die Universitätsmedizin Mainz künftig auch besondere Aufgaben, die über die direkte Patientenversorgung hinausgehen. Dazu zählen unter anderem die Organisation interdisziplinärer Fallkonferenzen, die Entwicklung neuer Versorgungskonzepte, Fort- und Weiterbildungsangebote für medizinisches Fachpersonal sowie die regelmäßige Durchführung von Informationsveranstaltungen für Betroffene. „Gleichzeitig werden wir Forschung, Lehre und Patientenversorgung noch enger miteinander verzahnen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Susann Schweiger, Direktorin des ZSE. „Dadurch können neueste wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in die klinische Praxis einfließen.“</p>

<p>Bereits im Februar 2026 war das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich nach den anspruchsvollen Qualitätskriterien des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) zertifiziert worden. Damit ist das ZSE der Universitätsmedizin Mainz eines von aktuell bundesweit 23 zertifizierten Zentren für Seltene Erkrankungen, die der Versorgungsstufe Typ-A entsprechen und damit als Referenzzentren fungieren.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz</strong></p>

<p>Das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz dient als interdisziplinäre Anlaufstelle und zentrale Koordinationsstelle für Diagnose und Therapie unklarer oder bereits diagnostizierter komplexer seltener Erkrankungen. Es ist eng mit anderen Typ A-ZSE sowie spezialisierten Typ B-Zentren (Fachzentren) vernetzt und arbeitet mit internen und externen klinischen Leistungserbringern zusammen. Das ZSE verfügt über 13 Spezialambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin Mainz und kooperiert mit fünf externen Spezialambulanzen. Hierzu zählen beispielsweise das Zentrum für Neurofibromatose Typ 1, die Villa Metabolica als Zentrum für angeborene Stoffwechselstörungen oder die interdisziplinäre Spezialambulanz für Patient:innen mit Huntington-Erkrankungen. Darüber hinaus sind auch weitere Ambulanzen anderer Fachdisziplinen wie die der Augenklinik und Poliklinik, der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik – Plastische Operationen und der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen involviert. Das Mainzer Behandlungsspektrum umfasst neurologisch-psychiatrische Krankheitsbilder ebenso wie internistische und chirurgische Therapien – sowohl im Bereich Kinder- und Jugendmedizin als auch in der Erwachsenenmedizin. Das ZSE ist zudem in Fort- und Weiterbildungen, Lehre und Forschung aktiv, kooperiert international und arbeitet intensiv mit Patientenorganisationen zusammen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/zse/willkommen.html" target="_blank">ZSE Mainz</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Susann Schweiger<br>
Zentrums für Seltene Erkrankungen<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:schweigs@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Seltene Erkrankungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7123</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Am 12. Mai ist „Tag der Pflege“: UM bietet ideale Voraussetzungen für generalistische Pflegefachausbildung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-12-mai-ist-tag-der-pflege-um-bietet-ideale-voraussetzungen-fuer-generalistische-pflegefachausbildung.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gedenken an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt, wird jedes Jahr am 12. Mai der „Internationale Tag der Pflege“ gefeiert. Ziel des Aktionstags ist es, die Arbeit von Pflegekräften weltweit zu würdigen und auf ihre Bedeutung für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.</p>

<p>Als Maximalversorger bietet die Universitätsmedizin Mainz ideale Voraussetzungen, um den Pflegeberuf zu erlernen: Das große Spektrum an Krankheitsbildern – darunter auch seltene Erkrankungen – sowie der Einsatz modernster medizinischer Technologien und Innovationen machen die generalistische Pflegefachausbildung an der UM besonders vielfältig und attraktiv.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/generalistische-pflegefachausbildung-startet-voll-besetzt.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr erfahren</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                                <category>Pflegemanagement</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für Gesundheit: Universitätsmedizin Mainz als „Gesunder Arbeitgeber“ geehrt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsam-fuer-gesundheit-universitaetsmedizin-mainz-als-gesunder-arbeitgeber-geehrt.html</link>
                        <description>International anerkannter Wissenschaftsstandort in Rheinland-Pfalz erhält Auszeichnung von EUPD Research</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG&nbsp;VON EUPD RESEARCH</h3>

<p><br>
<strong>Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist von EUPD Research mit dem Siegel „Gesunder Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. Die Zertifizierung würdigt das umfassende betriebliche Gesundheitsmanagement der Einrichtung, das gezielt auf die Förderung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit der Mitarbeitenden ausgerichtet ist. Mit einem ganzheitlichen Ansatz setzt die Universitätsmedizin Mainz Maßstäbe für eine moderne und wertschätzende Unternehmenskultur im Gesundheitswesen.</strong></p>

<p>Ein zentraler Erfolgsfaktor der Universitätsmedizin Mainz ist die enge Einbindung aller relevanten Akteurinnen und Akteure: Im Steuerungskreis des BGM sind sämtliche Stakeholder, einschließlich des Vorstands, vertreten. Ergänzt wird das betriebliche Gesundheitsmanagement durch ein strukturiertes studentisches Gesundheitsmanagement, das gezielt auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt ist.</p>

<p>Inhaltlich setzt die Universitätsmedizin Mainz klare Schwerpunkte auf zentrale Handlungsfelder wie mentale Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden sowie Gewaltprävention und Deeskalation im Arbeitsalltag. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch eine kontinuierliche und zielgruppengerechte Gesundheitskommunikation.</p>

<p>Auch neue Mitarbeitende werden frühzeitig eingebunden: Bei regelmäßigen Welcome Days wird das BGM vorgestellt und seine Angebote transparent gemacht. Ergänzend stehen digitale Unterstützungsangebote zur Verfügung, darunter ein Employee Assistance Program sowie Gesundheits-Apps.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, erklärt: „Die Universitätsmedizin Mainz ist ‚Gesunder Arbeitgeber‘– eine tolle Auszeichnung unserer Leistungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und ein wichtiges Signal an unsere Mitarbeitenden: Das #TeamUM gibt jeden Tag alles für die Gesundheit unserer Patient:innen, wir als Unimedizin Mainz machen uns stark für eine gesunde Unternehmenskultur. Und die ist wichtig, damit Menschen gerne bei uns arbeiten, beruflich und persönlich wachsen können – weil ihre eigene Gesundheit und Sicherheit im Mittelpunkt stehen.“</p>

<p>Prof. Dr. Pavel Dietz, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin und Leitung BGM, ergänzt: „Die Auszeichnung als ‚Gesunder Arbeitgeber‘ ist für uns eine große Anerkennung und vor allem das Ergebnis eines starken gemeinsamen Engagements. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden sowie den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren im betrieblichen Gesundheitsmanagement, die sich mit viel Einsatz, Ideenreichtum und kooperativer Zusammenarbeit einbringen. Ebenso danke ich unserem Vorstand, der das betriebliche Gesundheitsmanagement initiiert und von Beginn an nachhaltig unterstützt hat. Diese Zertifizierung zeigt: Gesundheit am Arbeitsplatz gelingt nur im Team. Gleichzeitig ermutigt und motiviert uns diese Auszeichnung, den eingeschlagenen Weg im betrieblichen Gesundheitsmanagement konsequent weiterzuverfolgen."</p>

<p>Mit der Auszeichnung bietet EUPD Research Fachkräften eine wichtige Orientierungshilfe bei der Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers und unterstützt Unternehmen jeder Größe beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke.</p>

<p>„Mit rund 9.000 Beschäftigten, jährlich über 400.000 Patientinnen und Patienten sowie zahlreichen Studierenden und Auszubildenden zeigt die Universitätsmedizin Mainz, wie wichtig ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement für eine große Organisation im Gesundheitswesen ist. Die Auszeichnung als ‚Gesunder Arbeitgeber' unterstreicht, dass es gelungen ist, auch in vielschichtigen Strukturen ein umfassendes und zukunftsfähiges BGM zu etablieren“, so Joshua Baaken, Director Social Operations bei EUPD Research.</p>

<p>Mehr Informationen über die Auszeichnung „Gesunder Arbeitgeber“ finden Sie&nbsp;<a href="https://eupd-group.com/de/product/health-employer/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
EUPD Research Sustainable Management GmbH<br>
Adenauerallee 134<br>
53113&nbsp;Bonn<br>
Deutschland</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über EUPD Research</strong><br>
EUPD Research ist ein führendes Marktforschungs-, Analyse- und Zertifizierungsunternehmen im gesamten Nachhaltigkeitssektor und genießt seit über 25 Jahren national und global einen unangefochtenen Pionierstatus. In stetiger Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien nimmt EUPD eine tragende Rolle bei der Initiierung und Etablierung gesellschaftsrelevanter Qualitätsmodelle und Initiativen im Kontext ESG ein. Im Bereich Social Sustainability und Corporate Health Management haben bereits tausende Unternehmen im deutschsprachigen Raum von den Evaluierungs-, Begleitungs- und Auszeichnungsprozessen der drei Bereiche EUPD Research, EUPD Consult und EUPD Cert profitiert. Grundlage aller Prozesse ist der kontinuierlich weiterentwickelte Corporate Health Evaluation Standard (CHES), der sich in drei Modelldimensionen (Struktur, Strategie und Leistungsangebot) und insgesamt über 25 Themencluster gliedert.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 09:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Boehringer-Ingelheim-Preis 2026: Drei Nachwuchsforscher aus Frankfurt und Mainz sind Finalisten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/boehringer-ingelheim-preis-2026-drei-nachwuchsforscher-aus-frankfurt-und-mainz-sind-finalisten.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER BOEHRINGER INGELHEIM STIFTUNG</h3>

<p><br>
<strong>Eine Forscherin und zwei Forscher aus dem Rhein-Main-Gebiet gewinnen die Finalistenpreise // Verleihung der Finalistenpreise und Bekanntgabe des mit 55.000 EUR dotierten Hauptpreises am 30. Juni in Ingelheim am Rhein&nbsp;</strong></p>

<p>Dr. Taniya Chakraborty und Dr. Julian Wagner von der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Josef Shin, MD PhD, von der Universitätsmedizin Mainz sind die drei Finalisten des BoehringerIngelheim-Preises 2026. Die Boehringer Ingelheim Stiftung (BIS) zeichnet die drei Nachwuchsforschenden für eine besonders herausragende wissenschaftliche Publikation aus. Sie erhalten jeweils ein persönliches Preisgeld von 5.000 EUR. Bei der öffentlichen Preisverleihung am 30. Juni in Ingelheim am Rhein gibt die BIS außerdem bekannt, wer von den dreien den Hauptpreis gewinnt. Hier winken flexible Forschungsmittel in Höhe von 55.000 EUR für eine besonders kreative Forschungsidee. Ausgewählt wurden die drei Forschenden von einem unabhängigen Gremium aus acht international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Professor Dr. Peter B. Becker von der Ludwig-Maximilians-Universität München.</p>

<p>"Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis zeichnen wir drei besonders talentierte Nachwuchsforscher aus unserer Heimatregion für bereits Geleistetes aus. Aber wir blicken auch in die Zukunft, daher die Idee mit dem Hauptpreis", so Christoph Boehringer, Vorsitzender des Vorstands der gemeinnützigen BIS in Mainz. "Die Forschungsmittel geben zusätzlichen Freiraum, um den eigenen Weg mutig zu verfolgen - für eine erfolgreiche Karriere und für eine starke Wissenschaft im Rhein-Main-Gebiet."</p>

<p><br>
<strong>Die Finalistin und Finalisten sowie ihre prämierten Arbeiten im Einzelnen:</strong></p>

<p>Dr. Taniya Chakraborty leitet seit März 2025 eine Juniorforschungsgruppe im Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie erhält den Finalistenpreis für ihre Arbeit in der sogenannten bottom-up Synthetischen Biologie. In ihrer Arbeit als Postdoktorandin nutzte sie RNA-Origami - also die gezielte Faltung von RNA-Molekülen mit definierter Sequenz -, um Strukturen zu erzeugen, die als Bausteine eines künstlichen Zellskeletts in synthetischen Zellen dienen können. Dazu schleuste sie im Reagenzgefäß einzelne DNA-Moleküle in membranumschlossene Lipidvesikel ein, zusammen mit einer minimalen Proteinmaschinerie für die Transkription, d.h. für die Übersetzung der DNA in RNA. Je nach DNA-Sequenz formten die RNA-Moleküle in den Giant Unilamellar Vesicles (GUVs) während ihrer Transkription gerade oder gebogene RNA-OrigamiFilamente sowie ringförmige Strukturen. Ihre Arbeit zeigt, dass RNA-Origami eine leistungsfähige Technologie ist, um komplexe Zellbausteine nachzubilden - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer vollständig autonomen synthetischen Zelle.</p>

<p>Josef Shin, MD PhD, ist Assistenzarzt und Neurowissenschaftler in der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/neurologie/index.html" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universitätsmedizin Mainz</a>. In seiner Forschung untersucht er das Zusammenspiel zwischen Zellen des Immunsystems und Nervenzellen, um zu verstehen, wie Autoimmunerkrankungen des Nervensystems - wie Multiple Sklerose (MS) - entstehen und behandelt werden können. Josepf Shin entdeckte einen direkten Zusammenhang zwischen der bei MS-Patientinnen und -Patienten typischen chronischen Aktivierung von B-Lymphozyten des Immunsystems und der Schädigung von Nervenzellen. Chronisch aktivierte B-Zellen setzen ein Signalmolekül frei (Lymphotoxin-alpha, LTα). LTα setzt eine Wirkungskette in Gang, die zunächst die Reizweiterleitung von Nervenzellen stört und schließlich deren Absterben verursacht. Blockierte Josef Shin diese LTαinduzierte Signalkette mit einem bekannten Inhibitor des Proteins BTK, erholten sich die Nervenzellen wieder. Der eingesetzte BTK-Inhibitor ist bereits bekannt für seine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf von MS-Patienteninnen und -Patienten. Josef Shins Arbeiten liefern einen wahrscheinlichen Erklärungsansatz für diesen Effekt und eröffnen neue therapeutische Ansätze, um Nervenzellen zu schützen und MS gezielter zu behandeln.</p>

<p>Der Biologe Dr. Julian Wagner ist seit Februar 2024 Juniorgruppenleiter am Institut für kardiovaskuläre Regeneration im Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In seiner Arbeit identifizierte er das Protein ZBTB16 als entscheidenden Regulator der Herzalterung. ZBTB16 kommt vor allem im Herzendothel vor - also in den Zellen, die die Gefäßwände auskleiden und einen essenziellen Bestandteil des Herzgewebes bilden. Julian Wagner beobachtete, dass die Menge an ZBTB16 in diesen Zellen im Verlauf der Alterung abnimmt. Er konnte zeigen, dass dieser Rückgang die Alterung des Herzendothels beschleunigt und typische altersbedingte Funktionsstörungen des Herzens hervorruft. Eine gesteigerte Expression von ZBTB16 bei gealterten Mäusen konnte ein Fortschreiten der Alterungserscheinungen verhindern. Seine Ergebnisse legen nahe, dass ZBTB16 im Herzendothel über sogenannte parakrine Signale zwischen dem Herzendothel und anderen Zellen des Herzgewebes dessen Funktion steuert. Damit hat er einen bisher unbekannten Wirkmechanismus aufgedeckt, der neue Behandlungsansätze für altersbedingte Herzerkrankungen eröffnen könnte.</p>

<p><br>
<strong>Über den Boehringer-Ingelheim-Preis</strong></p>

<p>Der Boehringer-Ingelheim-Preis zeichnet herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die Grundlagenforschung in den biologischen, chemischen oder medizinischen Wissenschaften im Rhein-Main-Gebiet betreiben und bereits erste Schritte in Richtung einer eigenständigen Forscherkarriere unternommen haben. Er würdigt bisherige Publikationsleistungen mit einem Preisgeld von je 5.000 EUR für bis zu drei Finalistinnen und Finalisten. Eine Finalistin oder ein Finalist erhält zusätzlich den mit 55.000 EUR dotierten Hauptpreis, mit dem ein originelles Forschungsprojekt verwirklicht und das eigene wissenschaftliche Potenzial weiter entfaltet werden kann.</p>

<p><br>
<strong>Über die Boehringer Ingelheim Stiftung</strong></p>

<p>Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Durch ihre Förderprogramme CoMove, Exploration Grants, Plus 3 und Rise up! unterstützt sie exzellente Forschende in entscheidenden Karrierephasen. Zudem verleiht sie den renommierten Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für aufstrebende wissenschaftliche Talente. Außerdem fördert sie institutionelle Projekte in den Lebenswissenschaften, wie das AITHYRA-Institut in Wien und einen neuen Forschungsbereich am Zentrum für Systembiologie in Dresden (BioAI Dresden), die beide Biomedizin mit KI verbinden. Weitere Institute, die die Stiftung fördert, sind das Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz und das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://boehringer-ingelheim-stiftung.de/wissenschaftspreise/boehringer-ingelheim-preis.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.boehringer-ingelheim-preis.de</a></p>

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<p><strong>Originalpublikationen:</strong><br>
Tran, M. P.*, <strong>Chakraborty, T.*</strong> et al. (2025) Nature Nanotechnology, 20: 664–671. <a href="https://www.nature.com/articles/s41565-025-01879-3" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1038/s41565-025-01879-3</a>.<br>
<strong>Shin J*</strong>, Götz P* et al. (2025) Science Translational Medicine, 17(822). <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/scitranslmed.adx2652" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1126/scitranslmed.adx2652</a>.<br>
Stilz KA, (…), <strong>Wagner JUG#</strong>, Dimmeler S# (2026) European Heart Journal, 2026. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13017564/" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1093/eurheartj/ehaf1063</a>.</p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
Boehringer Ingelheim Stiftung<br>
Dr. Sabine Löwer (Referentin)<br>
<a href="mailto:biprize@bistiftung.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7126</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:46:31 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz nimmt neuen photonenzählenden Computertomographen in Betrieb</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-nimmt-neuen-photonenzaehlenden-computertomographen-in-betrieb.html</link>
                        <description>Verbesserte radiologische Diagnostik und Therapie durch CT-Technologie der neuesten Generation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen photonenzählenden Computertomographen (CT) in Betrieb genommen. Das neue Gerät ermöglicht eine sehr hohe Bildauflösung und eine niedrigere Strahlenbelastung – Patient:innen profitieren so von einer sehr genauen und gleichzeitig schonenden Diagnostik und CT-gesteuerten Therapie. Vorteile bietet der neue CT vor allem in der Notfallmedizin – um Knochenbrüche und Blutungen schnell feststellen zu können – sowie in der Bildgebung bei Krebserkrankungen. Das neue Gerät ergänzt das Spektrum der vorhandenen CTs in idealer Weise.</strong></p>

<p>Die Computertomographie ist eine sehr leistungsstarke Untersuchungsmethode mit Röntgenstrahlen, bei der Schnittbilder des Körpers angefertigt werden. So können Radiolog:innen sehr genaue Aufnahmen verschiedenster Organe erzeugen – und Erkrankungen und Verletzungen genau und effizient feststellen.</p>

<p>Der neue CT der Universitätsmedizin Mainz mit dem Namen „Naeotom Alpha Prime“ ist mit modernster Detektortechnologie ausgestattet – es nutzt photonenzählende Detektoren, die gegenüber der herkömmlichen Technologie viele Vorteile bieten: Dazu zählen vor allem eine höhere Ortsauflösung sowie eine exzellente Bildqualität bei niedrigerer Strahlendosis. Solche photonenzählenden Detektoren (photon-counting detector, PCD) sind im klinischen Setting seit Ende 2021 verfügbar – die Universitätsmedizin Mainz nutzt seitdem mit dem „Naeotom Alpha“ bereits ein CT mit dieser fortschrittlichen Technologie, damals eines der ersten Geräte, die weltweit im Einsatz waren.</p>

<p>Während die Detektortechnologie somit vergleichbar ist, unterscheidet sich der neue PCD-CT vom bereits vorhandenen dadurch, dass als Quelle der Strahlung nur eine statt zwei Röntgenröhren genutzt wird – im Fachjargon Single Source gegenüber Dual Source. Das „Naeotom Alpha Prime“ ist das erste auf dem Markt verfügbare Single Source-CT mit photonenzählendem Detektor und wird erst in wenigen Kliniken in Deutschland eingesetzt. In der deutschen Notfalldiagnostik ist das Gerät sogar der erste Single Source-CT mit PCD.</p>

<p>„Das neue Single Source-Gerät ergänzt das Spektrum unserer CTs in idealer Weise – je nach Anforderung können wir nun gezielt das am besten geeignete Gerät auswählen und gleichzeitig unsere Kapazitäten ausweiten, so dass künftig noch mehr Patientinnen und Patienten von dieser modernen Untersuchungsmöglichkeit profitieren“, freut sich der Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle. „Für eine gezielte Untersuchung des Herzens beispielsweise ist das bereits vorhandene Dual Source-CT aufgrund der schnellen Bewegung des Herzens deutlich besser geeignet. Bei anderen Anwendungen – etwas der Diagnose von Knochenbrüchen oder Tumoren – brauchen wir die Vorteile der photonenzählenden Detektortechnologie, ohne dass eine zweite Röntgenröhre nötig ist. Das neue Gerät wird daher insbesondere in der Notfallmedizin und der onkologischen Bildgebung zum Einsatz kommen.“</p>

<p>Besonders relevant sind die Vorteile der neuen Detektortechnologie – höhere Auflösung bei niedrigerer Strahlung – zum Beispiel auch für die Untersuchung von Kindern und jüngeren Patientinnen und Patienten. Zudem bedeutet die neue Auswahlmöglichkeit zwischen zwei PCD-Geräten nicht nur mehr Flexibilität in der Patientenversorgung sondern auch in der Forschung. „Hier machen wir einen großen Schritt nach vorn“, so Tobias Bäuerle. „Seit 2022 haben wir viele Beiträge zur Bildgebung des Herzens und der Leber publiziert. Mit der erweiterten Untersuchungskapazität können wir künftig mehr Menschen in klinische Studien einschließen. Wir planen beispielsweise die Untersuchung einer größeren Gruppe von onkologischen Patientinnen und Patienten. Zudem können wir die beiden CT-Systeme mit Blick auf Bildqualität im Verhältnis zur Strahlenbelastung und weitere Parameter miteinander vergleichen.“</p>

<p>„Als Querschnittsfach nimmt die Radiologie eine Schlüsselrolle in der interdisziplinären Zusammenarbeit ein – sie bildet in vielen medizinischen Disziplinen die Grundlage einer Therapieentscheidung und kann so zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. „Von dem neuen CT und den erweiterten Kapazitäten profitieren sowohl Patientinnen und Patienten als auch unsere innovative Forschung.“</p>

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<p><strong>Weitere Informationen:<br>
Bildunterschrift (v.l.n.r.)</strong>: Der neue photonenzählende Computertomograph „Naeotom Alpha Prime“ der Herstellerfirma Siemens Healthineers bietet viele Vorteile – in der Patientenversorgung wie in der Forschung. Darüber freuen sich Dr. Tilman Emrich, Petra Rieck, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle, PD Dr. Daniel Pinto dos Santos und Christopher Rau (v.l.n.r.) von der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.<br>
<strong>Bildquelle: </strong>Universitätsmedizin Mainz/Dominik Gruszczyk<br>
Kostenfreie Verwendung des Bildmaterials nur unter Angabe der Quelle!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle,<br>
Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie,<br>
Universitätsmedizin Mainz, Tel. 06131 17-7370, <a href="mailto:TobiasProf.Baeuerle@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt </strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7117</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:42:30 +0200</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Primäre Progrediente Aphasie (PPA) – schleichender Verlust von Sprachfunktionen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-primaere-progrediente-aphasie-ppa-schleichender-verlust-von-sprachfunktionen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cathrin Otto ist an der Primären Progredienten Aphasie (PPA) erkrankt – einer seltenen, neurodegenerativen Krankheit, die zu einem schleichenden, fortschreitenden Abbau von Sprachfunktionen führt. Bis zur Diagnose durch die Expert:innen der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM war es ein langer Weg.</strong></p>

<p>„Viele wissen oft nicht, warum ich so rede, und denken dann, ich wäre komisch oder alkoholisiert“, erzählt Dipl. Psych. Cathrin Otto. Vor vier Jahren hat sie in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/index.html" target="_blank">Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</a> der UM die Diagnose Primäre Progrediente Aphasie (PPA) erhalten. Bei der PPA handelt es sich um eine seltene, neurodegenerative Erkrankung, die durch einen schleichenden, fortschreitenden Verlust der Sprachfähigkeit gekennzeichnet ist. Im Unterscheid zu anderen Demenzformen stehen zu Beginn der Erkrankung Wortfindungsstörungen, Wortbedeutungsverlust oder Grammatikprobleme im Vordergrund, während das Gedächtnis zunächst meist intakt bleibt. „Ich würde mir wünschen, dass Menschen beim ersten Blick einen nicht direkt in eine Schublade schieben, sondern verstehen, dass ein ungewöhnliches Verhalten mehrere Gründe haben kann“, betont Cathrin Otto.</p>

<p>Aufgrund ihrer Erkrankung kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. „Ich war unglaublich gerne Psychotherapeutin. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mehr geht“, erzählt sie. „Ich habe auch erst durch meine Patientinnen und Patienten mitbekommen, dass etwas nicht mit mir stimmt – lange vor der Diagnose. Sie haben mich darauf hingewiesen, dass ich ungewöhnliche Worte verwende oder länger brauche, um überhaupt welche zu finden.“ Bis zur Diagnose dauerte es noch zwei Jahre: „Es wäre schön, wenn mehr Ärztinnen und Ärzte von der Krankheit wissen – denn dann wäre ich vielleicht auch früher diagnostiziert worden.“</p>

<p>Alisa Düben, seit sieben Jahren Neuropsychologische Psychotherapeutin in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM erläutert: „Da sich PPA unterschiedlich zeigt, fühlt sich die Diagnostik ein bisschen wie Detektivarbeit an. Wir arbeiten mit den Patient:innen nach der Diagnose in Gruppentherapien – auch gemeinsam mit den Angehörigen. Wir möchten die Betroffenen zu Expertinnen und Experten ihrer eigenen Erkrankung machen!“</p>

<p>Die Logopädin Anna-Lena Köb ist seit 10 Jahren an der UM tätig und kümmert sich in der Neuropsychiatrischen Ambulanz um Patient:innen mit Kommunikationsstörungen – dazu gehören viele Menschen mit Demenz, aber auch mit PPA. Sie erzählt: „Viele&nbsp;Betroffene sind noch berufstätig. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer individuellen Therapie versuchen wir, eine&nbsp;Teilhabe möglichst lange zu erhalten.“</p>

<p>Cathrin Otto wird<strong> </strong>einmal im Quartal in der Ambulanz an der UM medizinisch untersucht. Zudem ist sie bei einer Logopädin in Behandlung. „Wenn ich die Therapie nicht hätte, wäre es noch schlimmer“, sagt sie. Gerne erinnert sie sich an die Gruppentherapie in der Ambulanz zurück, die sie nach der Diagnose besucht hat: „Es war unglaublich schön, in der Gruppe zu sein. Am Ende dieser Zeit sind wir gemeinsam die Gänge entlanggelaufen und haben ‚Always look on the bright side of life‘ gesungen.“</p>

<p><br>
<strong>Forschung für verbesserte Diagnostik und Therapie</strong><br>
„Neben der regulären ärztlichen und therapeutischen Behandlung begleiten wir das Thema auch mit verschiedenen Forschungsprojekten“, berichtet Dr. Isabel Heinrich, Klinische Leitung der Neuropsychiatrischen Ambulanz. Für das Ambulanz-Team ist PPA eine Herzensangelegenheit: „Wir möchten für die Krankheit sensibilisieren und sie sichtbar machen“, sagt Anna-Lena Köb. „Durch unsere Forschung treiben wir innovative Projekte voran – für bessere Diagnostik, gezielte Therapie und neue Perspektiven für Betroffene.“<br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7135</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tag des Versuchstiers 2026 – Verantwortung weiterdenken</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tag-des-versuchstiers-2026-verantwortung-weiterdenken.html</link>
                        <description>Universitätsmedizin Mainz startet Verbundprojekt für mehr Tierwohl und intensiviert Bemühungen, ehemaligen Versuchstieren ein neues Zuhause zu geben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isselectedend"><strong>Auch 2026 beteiligt sich das <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/tarc/index.html" target="_blank">Translational Animal Research Center (TARC)</a> der Universitätsmedizin Mainz am Tag des Versuchstiers am 24. April. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr das Rehoming-Programm des TARC sowie ein neues vom BMFTR gefördertes Verbundprojekt, das schonende Verfahren schneller in die Praxis bringen soll.</strong></p>

<p class="isselectedend">Das sogenannte Rehoming, also die (private) Unterbringung von gesunden Versuchstieren nach Beendigung der Versuchsvorhaben, ist ein wichtiger Baustein, um das Tierwohl auch nach Abschluss eines Tierversuchs nachhaltig zu verbessern. Das Rehoming-Programm am TARC besteht bereits seit 2014. „Nachdem einige organisatorische und rechtliche Hürden gemeistert wurden, konnten wir inzwischen rund 400 Tiere – vor allem Nager – in ein neues Zuhause vermitteln. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen: Rehoming ist möglich und kann erfolgreich in die Praxis integriert werden. Mit großem Engagement wird das Programm von unserer Tierpflegerin betreut, die potenzielle Halterinnen und Halter sorgfältig auswählt und den Übergang der Tiere verantwortungsvoll begleitet“, berichtet die Leiterin des TARC, Dr. med. vet. Steidle.</p>

<p class="isselectedend">Doch der Einsatz für mehr Tierwohl geht über das Rehoming hinaus: Mit dem neuen Verbundprojekt TRACKIN (Training for Refinement, Laboratory Animal Care and Knowledge Implementation), das aktuell am TARC der Universitätsmedizin Mainz gestartet ist, setzt das TARC weitere wichtige Impulse. Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Alternativen zum Tierversuch“ mit rund 620.000 Euro durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für vier Jahre gefördert.</p>

<p class="isselectedend">Gemeinsam mit der Charité und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf baut das TARC ein deutschlandweites Trainings- und Vernetzungssystem auf. Ziel ist es, nicht-aversive Techniken in der Versuchstierkunde zu standardisieren und weiter zu verbreiten. Nicht-aversive Methoden sind Ansätze im Umgang mit Tieren oder im Training, die auf positiver Verstärkung statt Zwang basieren. Dabei werden Schreckreize, Schmerz oder unangenehme Emotionen vermieden, um das Wohlbefinden der Tiere zu fördern und Stress zu minimieren. Im Fokus steht die Entwicklung eines bundesweiten Kurssystems für verbesserte Umgangsmethoden und Applikationstechniken bei Mäusen und Ratten. Ergänzend entsteht ein Expertenpool, der den Austausch zwischen Forschungseinrichtungen, Tierhaltungen und Kompetenzzentren stärkt. Eine digitale Plattform wird künftig Fachwissen und Schulungsmaterialien bündeln und einen niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden ermöglichen.</p>

<p class="isselectedend"><br>
<strong>Transparenz und Einblick in die Forschung</strong></p>

<p class="isselectedend">Das TARC der Universitätsmedizin Mainz ist seit 2021 Teil der bundesweiten „Initiative Transparente Tierversuche“ und setzt sich aktiv für eine offene und sachliche Kommunikation über tierexperimentelle Forschung ein. Durch Interviews, Informationsformate und eine verstärkte Präsenz in den sozialen Medien möchte das TARC-Team aufklären, Mythen begegnen und Einblicke in unsere Arbeit geben.</p>

<p>„Unser Ziel ist es, über Hintergründe, Rahmenbedingungen und Entwicklungen verständlich zu informieren und zum reflektierten Nachdenken anzuregen – für mehr Transparenz, mehr Dialog und letztlich mehr Verantwortung im Umgang mit Versuchstieren“, betont Dr. Steidle.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Translational Animal Research Center (TARC)</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7108</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Uroonkologisches Zentrum der Universitätsmedizin Mainz erstmalig für Versorgung von Patienten mit Peniskarzinom zertifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/uroonkologisches-zentrum-der-universitaetsmedizin-mainz-erstmalig-fuer-versorgung-von-patienten-mit-peniskarzinom-zertifiziert.html</link>
                        <description>Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt hohe Qualitätsstandards bei der Behandlung der seltenen Tumorerkrankung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Das Uroonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Mainz hat erstmalig die Zertifizierung für die Behandlung des Peniskarzinoms von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Damit ist die Universitätsmedizin Mainz eines von deutschlandweit nur 13 Zentren, die auf diese seltene Krebserkrankung spezialisiert sind – und das einzige zertifizierte Peniskarzinomzentrum in Rheinland-Pfalz. Das Uroonkologische Zentrum wurde von der DKG bereits für sein spezialisiertes Behandlungsangebot bei Prostata-, Nieren- und Hodenkrebs ausgezeichnet. </strong></p>

<p>Das Peniskarzinom ist ein bösartiger Tumor auf der Haut, der meist an der Eichel, der Vorhaut oder der Penisfurche entsteht. Die Erkrankung betrifft überwiegend Männer ab 70 Jahre und ist selten: In Deutschland gibt es jährlich weniger als 1.000 Neuerkrankungen. Ziel der Peniskarzinomtherapie ist nicht nur die vollständige Tumorfreiheit, sondern – wann immer möglich&nbsp;– auch der Erhalt des Geschlechtsorgans und damit der Lebensqualität der Betroffenen. Aufgrund der geringen Fallzahlen verfügen nur wenige Kliniken über eine umfassende Expertise in der Versorgung des Peniskarzinoms. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher spezialisierte Behandlungsangebote wie das jetzt von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnete Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz von großer Bedeutung.</p>

<p>„Die Auszeichnung ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, sagt Dr. Anita Thomas, Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsmedizin Mainz und Leiterin der Forschungsgruppe Peniskarzinom. „Sie bestätigt unsere langjährige Erfahrung und hohe Behandlungsqualität bei dieser seltenen Erkrankung. Gleichzeitig stärkt sie die Rolle der Universitätsmedizin Mainz als überregionales Kompetenzzentrum für urologische Krebserkrankungen.“</p>

<p><strong>Hohe Anforderungen an Qualität und Erfahrung</strong></p>

<p>Die Zertifizierung durch die DKG ist an hohe Qualitätskriterien gebunden. „Die Vorgaben der DGK stellen sicher, dass wir über eine hohe operative Erfahrung verfügen und unsere Patienten nach neusten Forschungserkenntnissen und höchsten Qualitätsstandards behandeln“, erklärt Dr.&nbsp;Thomas. Die Fachärzt:innen für Urologie arbeiten dabei eng mit Expert:innen aus der Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Onkologie der Universitätsmedizin Mainz zusammen.</p>

<p>Das Peniskarzinomzentrum der Universitätsmedizin Mainz wurde nach einer Begutachtung der DGK im November 2025 jetzt als Universitäres Peniskarzinomzentrum zertifiziert. Damit umfasst das durch die DGK zertifizierte Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie nun die vier Bereiche Prostata-, Nieren, Hoden- und Peniskarzinom.</p>

<p>Das Uroonkologische Zentrum ist Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz). Dieses von der Deutschen Krebshilfe 2024 bereits zum dritten Mal ausgezeichnete Onkologische Spitzenzentrum vereint die Expertise aller onkologisch tätigen Einrichtungen der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p><strong>Über das Peniskarzinom</strong></p>

<p>Die ersten Krankheitszeichen des Peniskarzinoms, etwa Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel, sind meist unspezifisch. In fortgeschrittenem Stadium treten häufig blumenkohlartige Hautveränderungen an der Eichel, Ausfluss und Blutungen auf. Etwa die Hälfte der Tumorfälle stehen im Zusammenhang mit Infektionen durch Humane Papillomaviren (HPV). Daneben ist eine unzureichende Genitalhygiene ein Risikofaktor. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten deutlich. Je nach Stadium kommen operative Verfahren, wie die Entfernung der Vorhaut, medikamentöse Therapien oder eine Kombination verschiedener Ansätze zum Einsatz.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/krankheitsbilder/urologie-des-erwachsenen/peniskarzinom.html" target="_blank">Informationen zum Peniskarzinom</a><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/spezial-sprechstunden/peniskarzinom.html" target="_blank">Spezialsprechstunde der UM zum Peniskarzinom</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Priv.-Doz. Dr. med. Anita Thomas<br>
Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Anita.Thomas@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7105</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:19:16 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Babyklappe an Universitätsmedizin Mainz eröffnet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-babyklappe-an-universitaetsmedizin-mainz-eroeffnet.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER LANDESHAUPTSTADT MAINZ,&nbsp; DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ UND DES SOZIALDIENST KATHOLISCHER FRAUEN MAINZ (SKF)</p>

<p><strong>Landeshauptstadt Mainz, Universitätsmedizin Mainz und Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) haben eine neue Babyklappe, angeschlossen an die Kinderklinik, realisiert. Die neue Einrichtung schließt eine Versorgungslücke, die seit der Schließung der bisherigen Babyklappe in der Mainzer Altstadt im September 2025 entstanden war.</strong><br>
<br>
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz und Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, eröffneten gemeinsam mit Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglieder des SkF, die neue Babyklappe am neuen Standort.<br>
<br>
Sie befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz und ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Die Planung und Umsetzung der Umbaumaßnahmen wurden durch die Unimedizin verantwortet, die finanziellen Mittel für den Umbau der Räumlichkeiten werden von der Landeshauptstadt aus Mitteln der Mainzer Jugend- und Waisenstiftung übernommen. Die Trägerschaft übernimmt erneut der Sozialdienst katholischer Frauen.<br>
<br>
„Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt. Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind. Die Universitätsmedizin Mainz ist für diese Aufgabe durch ihre hohe fachliche Expertise und ihre Infrastruktur in besonderer Weise geeignet. Die enge Verzahnung von Geburtshilfe, Neonatologie und psychosozialen Diensten stellt sicher, dass die Kinder bestmöglich versorgt und begleitet werden. Ich danke Allen sehr herzlich, die dies ermöglicht haben“,&nbsp; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>„Eine Babyklappe ist weit mehr als eine bauliche Maßnahme – sie ist ein stilles Versprechen der Stadtgesellschaft an Mütter in Ausnahmesituationen: Kein Kind muss alleingelassen werden. Für Mainz bedeutet die neue Babyklappe die Wiederherstellung eines wichtigen Schutzangebots. Dieses Projekt hat in meinem Dezernat höchstePriorität und deshalb sind wir froh, gemeinsam mit der Unimedizin Mainz und dem SkF schnell eine tragfähige Lösung gefunden zu haben, die Müttern in extremen Notsituationen und ihren Kindern eine sichere Zukunft ermöglicht. Die Finanzierung für den Umbau stellen wir unkompliziert und unverzüglich aus einer städtischen Stiftung bereit“, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz</p>

<p>„Die neue Babyklappe ist mit der Kinderklinik verbunden, wodurch es uns möglich ist, das Baby direkt medizinisch zu versorgen. Und gleichzeitig ist es uns gelungen, den Zugang zur Babyklappe so diskret wie möglich zu gestalten, um den betroffenen Frauen Schutz und Anonymität in einer möglicherweise verzweifelten Situation zu bieten“, Univ.-Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand an der Universitätsmedizin Mainz.<br>
<br>
„Auch nach Einführung der gesetzlichen Regelung zur vertraulichen Geburt 2014 fanden noch vier Neugeborene über unsere Babyklappe Schutz. Dies zeigt, dass die vertrauliche Geburt nicht für alle Mütter eine erreichbare oder akzeptierte Alternative ist. Unser Ziel als Träger der Babyklappe ist es, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, Frauen eine anonyme und sichere Möglichkeit zu bieten, wennsie keinen anderen Ausweg sehen“, Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglied des Sozialdienstes katholischer Frauen Mainz (SkF)<br>
<br>
<strong>Ein Sicherheitsnetz für Mütter und Kinder in höchster Not</strong><br>
<br>
Seit der Inbetriebnahme der ersten Babyklappe in Trägerschaft des SkF am früheren Standort am Bruder-Konrad-Stift im Jahr 2002 wurden bis 2025 dort zehn Kinder sicher in Obhut genommen – zehn Mal ein sicherer Lösungsweg für Frauen in Not, zehn Menschenleben, denen ein Neuanfang ermöglicht wurde.<br>
<br>
Die neue Lage an der Universitätsmedizin Mainz bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Das abgelegte Kind ist unmittelbar in der Nähe medizinischer Fachkompetenz. Rund um die Uhr steht qualifiziertes Klinikpersonal bereit, das nach dem Auslösen des zeitverzögerten Alarms rasch reagieren und das Kind medizinisch untersuchen sowie erstversorgen kann. Damit verbindet der neue Standort höchstmögliche Sicherheit für das Kind mit diskreter Erreichbarkeit für die abgebende Mutter.<br>
<br>
<strong>Ablauf bei Nutzung der Babyklappe</strong><br>
<br>
Wer ein Baby in der Klappe ablegt, kann sich auf den Schutz der Anonymität und die Sicherheit des Kindes verlassen. Beim Betreten des Raumes ertönt in der benachbarten Kindernotnaufnahme ein stiller Alarm, beim Verlassen des Raumes, indem sich die Babyklappe befindet, verschließt sich die Außentür und fünf Minuten nach Alarmierung betritt eine Pflegekraft den Raum, sodass die abgebende Mutter genügend Zeit hat, sich unbemerkt zu entfernen. Anschließend läuft ein klar geregelter Prozess ab:</p>

<ul>
	<li>Das Baby wird durch qualifiziertes Klinikpersonal der Universitätsmedizin Mainz aufgefunden.</li>
	<li>Das Kind erhält umgehend eine medizinische Untersuchung und Erstversorgung.</li>
	<li>Der Fall wird dokumentiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle des Amtes für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz sowie der Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) werden informiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle leitet die weitere Unterbringung ein – in der Regel in einer Pflegefamilie, die zu einer kurzfristigen Aufnahme bereit ist.</li>
</ul>

<p>Mütter, die sich in einer Notlage befinden, können jederzeit und anonym Hilfe in Anspruch nehmen. Die Babyklappe ist keine Einbahnstraße: Wer sich später meldet, kann Unterstützung erhalten.</p>

<p><strong>Lage und Wegbeschreibung</strong></p>

<p>Die Babyklappe befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 109, Gelände Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz).<br>
<br>
Wegbeschreibung: Vor dem Haupteingang der Kinderklinik stehend, wendet man sich nach rechts in den Czernyweg. Dann biegt man die nächste Straße links in den Kraeplinweg ein, geht an Gebäude 211 vorbei und biegt direkt wieder links in den gepflasterten Weg ein. Dieser Weg endet direkt vor der Babyklappe.</p>

<p><strong>Weiteres Hilfsangebot: Vertrauliche Geburt</strong></p>

<p>Die vertrauliche Geburt ermöglicht es Schwangeren, anonym zu bleiben, indem ihre persönlichen Daten sicher gesammelt und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zur Verwahrung übermittelt werden. Die Geburt erfolgt unter einem gewählten Pseudonym, und das Kind erhält später, in der Regel mit 16 Jahren, Zugang zu den Herkunftsinformationen. Nach der Geburt übernimmt das Jugendamt das Kind in Obhut und kümmert sich um die Vormundschaft. Die Kosten der vertraulichen Geburt werden vom Bund übernommen, und die notwendigen medizinischen Leistungen sind durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Hilfe und Unterstützung für Schwangere</strong></p>

<p>Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Mainz<br>
Mo–Do 8:00–16:00 Uhr | Fr 8:00–14:00 Uhr – auf Wunsch anonym<br>
<br>
Hilfetelefon für Schwangere in Not<br>
0800 40 40 020 (anonym, kostenfrei, 24 Stunden erreichbar)<br>
<br>
Bei akuter Notlage: Notruf 112<br>
<br>
<strong>Links:</strong></p>

<p><a href="https://www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe" target="_blank" rel="noreferrer">www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html</a></p>

<p><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7102</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:54:34 +0200</pubDate>
                        <title>Herausragende Promovierende sowie Künstlerinnen und Künstler in Gutenberg Academy Fellows Program der Uni Mainz aufgenommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/herausragende-promovierende-sowie-kuenstlerinnen-und-kuenstler-in-gutenberg-academy-fellows-program-der-uni-mainz-aufgenommen.html</link>
                        <description>Förderung von Junior Fellows über Fächergrenzen hinweg - Drei Promovierende aus dem Fachbereich Universitätsmedizin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Das Gutenberg Academy Fellows Program (GAFP) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat im Rahmen seiner jährlichen Aufnahmeveranstaltung elf neue Junior Fellows begrüßt. Junior Fellows sind herausragende Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstler aller Fachbereiche der JGU, die sich im GAFP über Fächergrenzen hinweg mit Gleichgesinnten und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern austauschen können.</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Das GAFP bietet den Junior Fellows ein anregendes intellektuelles Umfeld für ihre weitere Entwicklung, unter anderem durch Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung. Zentraler Aspekt der Förderung ist neben der finanziellen Unterstützung ihrer Promotionsprojekte und der Patenschaft mit einem Senior Fellow des Programms ein Mentoring-Programm mit renommierten Personen aus Wissenschaft, Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Senior Fellows des GAFP sind renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler der JGU. Zudem profitieren die Junior Fellows von der finanziellen Unterstützung des Programms, etwa beim Besuch von Tagungen oder renommierten Laboren. Das GAFP stellt ein wertvolles Forum dar, um eigene Ideen und Projekte vorzustellen und zu diskutieren.</p>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Etwa 650 Studierende werden jährlich an der JGU promoviert</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Jedes Jahr werden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) etwa 650 Studierende promoviert. Die Universität sieht in der Förderung von Early-Career-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern eine zentrale Aufgabe und hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes Programm aufgelegt, um ihre Doktorandinnen und Doktoranden gezielt zu unterstützen. Mit dem GAFP verfolgt die JGU seit 20 Jahren ein interdisziplinäres Konzept der Förderung, das sich jährlich an bis zu 25 ausgewählte Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstler richtet.</p>

<p class="Formatvorlage1">Namentlich handelt es sich bei den elf neuen Junior Fellows um die Promovierenden Clarissa Krämer (Wirtschaftsinformatik), Joshua Kriesmann (Rechtswissenschaft), Erik Sarrazin (Verhaltensökonomie), Helena Dieterle (Medizin), Ahmed Hassan (Medizin), Freya März (Germanistik), David Eibeck (Geschichte), Lukas Drago Cavar (Physik), Hans Brabec (Toxikologie), Katharina Hermainski (Chemie) und Henrik Schuld (Musik).</p>

<p class="Formatvorlage1">Ihnen stehen Senior Fellows als erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität sowie Mentorinnen und Mentoren als Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zur Seite. Insgesamt konnten seit Gründung des GAFP im Jahr 2006 bereits über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler der frühen Karrierephase gefördert werden.</p>

<p class="Formatvorlage1">Die Auswahl neuer Junior Fellows erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst reichen Betreuerinnen oder Betreuer ein Gutachten zur Nominierung ein, das die wissenschaftliche beziehungsweise künstlerische Arbeit der Kandidatin oder des Kandidaten umfassend darstellt. Darauf folgt ein Auswahlgespräch seitens des GAFP. Über die Aufnahme der vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden schließlich die aktiven Fellows des GAFP.</p>

<p class="Formatvorlage1">Neben der Begrüßung der neuen Fellows hat das GAFP im Rahmen der Festveranstaltung auch die Fellows, deren Mitgliedschaft mittlerweile geendet hat, offiziell verabschiedet. Sie treten dem Kreis der Alumni und Alumnae des GAFP bei.</p>

<p class="Formatvorlage1">&nbsp;</p>

<p class="Formatvorlage1"><strong>Kontakt:</strong><br>
Elena Joser<br>
Geschäftsführung des Gutenberg Academy Fellows Program (GAFP)<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-27205<br>
<a href="mailto:gafp@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><a href="https://www.gafp.uni-mainz.de/" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Website GAFP</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7093</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rückenschmerz: Wenn das Kreuz zum Fluch wird – Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz zeigen, was bei Rückenproblemen wirklich hilft</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/rueckenschmerz-wenn-das-kreuz-zum-fluch-wird-expertinnen-der-universitaetsmedizin-mainz-zeigen-was-bei-rueckenproblemen-wirklich-hilft.html</link>
                        <description>Infoveranstaltung am 5. Mai 2026 bietet Einblicke in aktuelle Diagnostik- und Therapieverfahren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Am Dienstag, 5. Mai 2026, lädt das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz alle Interessierten zur Veranstaltung „Rückenschmerz – Das Kreuz mit dem Rücken“ ein. Die Teilnehmenden erfahren Wissenswertes über moderne Diagnostikverfahren sowie die neuesten konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenproblemen. Im direkten Austausch mit den Expert:innen können sie zudem individuelle Fragen stellen. Die Veranstaltung findet von 16.45 bis 19.00 Uhr im Hörsaal Hautklinik im Gebäude 401 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung bis zum 29. April 2026 wird gebeten.</strong></p>

<p>Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen: Rund 80 Prozent der Menschen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Doch was steckt dahinter? Und welche Behandlung hilft wirklich? Antworten auf diese Fragen liefert das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz am 5. Mai im Rahmen einer Veranstaltung der Reihe „Orthopädie &amp; Unfallchirurgie hautnah“.</p>

<p>Unter dem Motto „Rückenschmerz – Das Kreuz mit dem Rücken“ bieten Expert:innen aus der Orthopädie, Unfallchirurgie und Physiotherapie der Universitätsmedizin Mainz verständliche Einblicke in die Ursachen von Rückenschmerzen, erklären moderne Diagnostikverfahren, informieren über die neuesten konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei Rückenproblemen und geben praktische Tipps für den Alltag. Im Anschluss an die Vorträge haben die Teilnehmenden Gelegenheit, im direkten Austausch mit den Expert:innen ihre individuellen und persönlichen Fragen zu stellen.</p>

<p class="MsoHeader">Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, bis zum 29. April 2026 eine Anmeldung per E-Mail an <a href="mailto:zou-info@unimedizin-mainz.de">zou-info@unimedizin-mainz.de</a> (Betreff: Anmeldung Patientenveranstaltung ZOU 5.5.2026) zu senden.<br>
&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Das Programm im Detail:</strong></p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>16.45 Uhr:</em></strong> Veranstaltungsbeginn mit Imbiss</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.00 Uhr:</em></strong> Begrüßung und Einführung<br>
(Univ.-Prof. Dr. med. E. Gercek, Direktor Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie – ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.10 Uhr:</em></strong> Wenn der Rücken nicht mehr will – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Wirbelsäulenerkrankungen<br>
(Dr. med. Erik Wegner, Funktionsoberarzt ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.40 Uhr:</em></strong> Vom Hausarzt bis zur Universitätsklinik? Wer hilft wann bei Rückenschmerzen? (Dr. med. Jochen Wollstädter, Oberarzt und stellv. Leiter Wirbelsäulenchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.10 Uhr:</em></strong> Operation an der Wirbelsäule – Moderne Verfahren, Chancen und Grenzen<br>
(PD Dr. med. Tobias Nowak, Leitender Oberarzt und verantwortlicher Leiter Wirbelsäulenchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.40 Uhr:</em></strong> Aktiv für einen starken Rücken – wie Physiotherapie hilft, Muskelkraft, Beweglichkeit und Lebensqualität zu erhalten<br>
(Tim Höptner, Physiotherapeut / Stellv. Teamleitung ZOU IPTPR – Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>19.00 Uhr:</em></strong> Ende der Veranstaltung<br>
<br>
Weitere Informationen zum Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/zou" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/zou</a><br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong><br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Institut für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7090</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 13:02:19 +0200</pubDate>
                        <title>Ärztetarif Universitätsmedizin Mainz – Einigung zwischen Marburger Bund und Vorstand in schwierigen Zeiten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/aerztetarif-universitaetsmedizin-mainz-einigung-zwischen-marburger-bund-und-vorstand-in-schwierigen-zeiten.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach langen und in der Sache für beide Seiten schwierigen Verhandlungen konnte gestern rückwirkend für die Zeit ab dem 1. Januar 2025 eine Tarifeinigung erzielt werden:</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Für das Jahr 2025 wurde eine Anpassung im Umfang von 2,5 Prozent vereinbart, die auf der Basis der November-Vergütung in einen Gesamtbetrag umgerechnet wird.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Ab dem 1. Januar 2026 steigen die Gehälter linear um 3,9 Prozent.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Ab dem 1. Januar 2027 reduziert sich die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 42 auf 40 Stunden. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen zur Arbeitszeiterfassung so angepasst, dass Überschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit grundsätzlich deren Vergütung als Überstunden zur Folge haben.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Die Dauer des Jahresurlaubs wird ab 2026 auf Dauer um einen Tag auf 31 Tage erhöht. In den Jahren 2026 und 2027 werden jeweils ein weiterer Urlaubstag gewährt. Das entspricht einer zusätzlichen Gehaltsdynamik von einem Prozent.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<p>Die Einigung, die bis zum 31. August 2027 gelten würde, steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der beiderseitigen Tarifgremien.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Marburger Bund: </strong><br>
Michael Helmkamp,<br>
Pressesprecher des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz,<br>
Wörthstraße 20, 50668 Köln<br>
Tel.: +49 221 72003-73; Mobil: +49 173 7343504; Fax: +49 221 72003-86;&nbsp;<a href="mailto:michael.helmkamp@netcologne.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7087</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:17:10 +0200</pubDate>
                        <title>Nachtvorlesung 2.0: Erste Staffel 2026 startet!</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/nachtvorlesung-20-erste-staffel-2026-startet.html</link>
                        <description>23. und 30. April zum Thema „Autoimmunerkrankungen und Ernährung“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz lädt am 23. und 30. April ein zur Frühjahrsstaffel 2026 der beliebten Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung 2.0“. Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz präsentieren aktuelle Erkenntnisse zu Autoimmunerkrankungen und Ernährung – für Laien verständlich und unterhaltsam aufbereitet. Die Staffel beginnt am 23. April 2026 mit einem Abend zum Thema „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“. Die Referent:innen der Unimedizin informieren an diesem Donnerstag über anti-entzündliche Ernährung, rheumatologische Erkrankungen des angeborenen und des erworbenen Immunsystems, die Hauterkrankung Psoriasis und über Glaukom. Die Woche drauf, am 30. April 2026, trägt die „Nachtvorlesung 2.0“ den Titel „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“. Die Besucher:innen erfahren Wissenswertes über Multiple Sklerose, zur Leber sowie über Zöliakie und den Nutzen einer gezielten Ernährungstherapie. Die Nachtvorlesungen 2.0 finden jeweils ab 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, wird in diesem Jahr drei Staffeln der Veranstaltungsreihe Nachtvorlesung 2.0 präsentieren und erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem beliebten Veranstaltungsformat den Menschen die Vielfalt und Leistungsstärke unserer Universitätsmedizin näherbringen können. In diesem Jahr vermitteln wir den Besucher:innen im Frühjahr, Herbst und Winter Wissenswertes aus Forschung und Behandlung – und wir klären auf, was sie selber für ihre Gesundheit tun können.“</p>

<p>Die erste Staffel im Jahr 2026 umfasst zwei Termine, den 23. und 30. April, und widmet sich dem Thema Autoimmunerkrankungen und wie Ernährung diese beeinflussen können. Die Referent:innen werden die Bedeutung von Autoimmunkrankheiten und die Rolle des Immunsystems aufzeigen und für die Möglichkeiten einer gezielten Ernährungstherapie sensibilisieren.</p>

<p><strong>Über Autoimmunerkrankungen - Was ist eine Autoimmunerkrankung?</strong></p>

<p>Zu den Autoimmunerkrankungen zählt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Krankheiten mit vielen Erscheinungsformen. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise die Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis, die Hauterkrankung Psoriasis-Arthritis bzw. die Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt sowie die neurologische Krankheit Multiple Sklerose (MS) und die immunologische Darmerkrankung Zöliakie. Auch die Augenerkrankung Glaukom, umgangssprachlich als Grüner Star bekannt, kann durch ein fehlgeleitetes Immunsystem verursacht werden. In Deutschland sind rund neun Prozent der Bevölkerung von einer der vielen Autoimmunerkrankungen betroffen, Tendenz steigend.</p>

<p>Was die verschiedenen Autoimmunerkrankungen eint ist, dass es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung handelt, bei der das körpereigene Abwehrsystem fehlgesteuert ist. Bei einer gesunden, den Körper schützenden Immunreaktion, wehrt das Immunsystem eindringende Viren und Bakterien oder andere Fremdkörper ab. Ein gut funktionierendes Immunsystems kann zwischen körperfremden und körpereigenen Strukturen unterscheiden. Wenn es jedoch nicht intakt und die Immuntoleranz gestört ist, kann es zu sogenannten Autoimmunreaktionen kommen. Dabei stuft das Abwehrsystem bestimmte körpereigene Zellen irrtümlich als feindliche Eindringlinge ein und attackiert diese mit vom Immunsystem gebildeten Auto-Antikörpern. Diese Attacken lösen im betroffenen Gewebe Entzündungen aus, die sich zu chronischen Erkrankungen entwickeln und Organschädigungen verursachen können. Die Symptomatiken unterscheiden sich je nach dem welches Gewebe oder welches Organ konkret betroffen ist.</p>

<p>Die genauen Ursachen von Autoimmunerkrankungen sind noch nicht vollständig erforscht, und damit bleibt zumeist auch ungeklärt, was konkret in einem Menschen dessen Autoimmunerkrankung hervorruft. Bekannt ist jedoch, dass die Entstehung meist multifaktoriell bedingt ist und dass dabei eine genetische Veranlagung, Umweltfaktoren und der Lebensstil eine wichtige Rolle spielen. Dies bedeutet aber auch, dass der Verlauf und die Symptome von Autoimmunerkrankungen sich durch einen veränderten Lebensstil beeinflussen lassen. So kann beispielsweise eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung dabei helfen, das Immunsystem zu regulieren, Entzündungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.</p>

<p>Da ein gestörtes Immunsystems alle Organe betreffen kann, sind an der Universitätsmedizin Mainz ganz unterschiedliche Disziplinen interdisziplinär in entsprechender Forschung, Diagnostik und Therapie tätig. Die erste Staffel 2026 der Nachtvorlesung 2.0 gewährt Einblicke in diese medizinischen Erfahrungsfelder.</p>

<p><strong>Die Programme im Einzelnen:</strong></p>

<p><strong>23. April 2026: „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Kann Ernährung bei „Rheuma“ helfen oder sogar heilen? –<br>
	Von der Gicht bis zur chronisch-entzündlichen Arthritis<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Magdalena Tüg (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Gesund essen bei Rheuma – natürliche Entzündungshemmer<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Joanna Wegner (Haut- und Poliklinik):<br>
	Psoriasis verstehen: mehr als eine Hauterkrankung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Julia Prinz (Augenklinik und Poliklinik):<br>
	Protektive Ernährung beim Glaukom</li>
</ul>

<p><strong>30. April 2026: „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner (Klinik und Poliklinik für Neurologie):<br>
	Multiple Sklerose und deren Beeinflussung durch Ernährung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Karina Woschek (Ausbildungszentrum für Ernährung und Diätetik):&nbsp;<br>
	Ernährung bei Zöliakie - Ernährungsmythen<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Autoimmunerkrankungen der Leber&nbsp;</li>
</ul>

<p><strong>Alle Expert:innen stehen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, moderiert wird die Runde von AZ-Redakteur Michael Bermeitinger. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei Brezeln und Getränk dem informellen Nachgespräch und Gedankenaustausch zu widmen. </strong></p>

<p><strong>Die Nachtvorlesung 2.0 findet in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft Mainz statt.</strong></p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/veranstaltungen/terminhinweise.html" target="_blank">Terminhinweise – Universitätsmedizin Mainz</a></p>

<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>

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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7072</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:07:57 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsame Blutspendeaktion der Feuerwehr Mainz und Unimedizin Mainz </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsame-blutspendeaktion-der-feuerwehr-mainz-und-unimedizin-mainz.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER FEUERWEHR MAINZ</h3>

<p><br>
<strong>Unter dem Motto „Die Feuerwehr Mainz rettet Leben – auch mit Blut“ beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr Mainz an einer gemeinsamen Blutspendeaktion an der Universitätsmedizin Mainz.</strong></p>

<p>Die Teilnehmer trafen sich am frühen Abend an der Feuerwache beziehungsweise direkt an der Uniklinik, um geschlossen an der Aktion teilzunehmen. Nach der Anmeldung und einer medizinischen Untersuchung konnten die Einsatzkräfte ihre Blutspende leisten und so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Region erbringen.</p>

<p>Die Blutspendeaktion wurde in enger Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transfusionszentrale" target="_blank">Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</a> der Unimedizin Mainz organisiert und zeigte einmal mehr, dass das Engagement der Feuerwehr nicht mit dem Einsatzdienst endet. Die Aufwandentschädigung in Höhe von 27 Euro, welche bei einer Spende ausgezahlt wird, wurde von Teilnehmenden freiwillig an die Kinderkrebshilfe Mainz gespendet.</p>

<p>Gerade vor dem Hintergrund eines aktuell hohen Bedarfs an Blutkonserven gewinnt jede einzelne Spende zusätzlich an Bedeutung. Blutpräparate werden täglich für Operationen, Unfallopfer sowie die Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Daher ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft von großer Bedeutung.</p>

<p>Mit ihrer Teilnahme setzen die Feuerwehrangehörigen ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verantwortung. Neben der Hilfe in akuten Notlagen leisten sie damit auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen medizinischen Versorgung.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Landeshauptstadt Mainz<br>
Feuerwehr<br>
<strong>Presse- und Medienarbeit</strong><br>
Jakob-Leischner-Straße 11<br>
55128 Mainz<br>
Tel 0 61 31 - 12 4650 (Pressetelefon)<br>
Fax 0 61 31 - 12 4583<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7066</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Proteinhemmung kann Leukämiezellen schwächen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/proteinhemmung-kann-leukaemiezellen-schwaechen.html</link>
                        <description>Forschende der Universitätsmedizin Mainz konnten gezielt Abwehrreaktionen und Zelltod von Krebszellen auslösen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Mainz, 08.04.2026, nb)</strong><strong> In einer Studie der Universitätsmedizin Mainz konnten Krebszellen bei akuter myeloischer Leukämie durch einen neu entdeckten Mechanismus gezielt geschwächt werden. Die Hemmung bestimmter Proteine, die die Genaktivität beeinflussen, löste eine starke Abwehrreaktion der Krebszellen aus. Diese Immunantwort ähnelte der einer Grippe, schwächte die Tumorzellen und konnte deren Zelltod auslösen. Mit immunstimulierenden Botenstoffen konnten die Forschenden diesen Effekt sogar verstärken. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, eine neue, gezielt entwickelte Kombinationstherapie für akute myeloische Leukämie zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift <em>Blood</em> veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Form von Blutkrebs. Er entsteht, wenn sich im Knochenmark, wo die Blutzellen gebildet werden, Vorläuferzellen der Blutzellen unkontrolliert vermehren. Diese funktionsunfähigen Zellen verdrängen die gesunden Blutzellen, sodass ein Mangel an Blutkörperchen und Blutplättchen entsteht. Dadurch funktionieren der Sauerstofftransport, die Blutgerinnung und die Immunabwehr nur noch eingeschränkt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Daniel Sasca, Leiter der Personalisierten Hämatologie und Medizinischen Onkologie in der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, hat untersucht, wie sich die Hemmung der zwei Proteine p300 und CBP auf die Tumorzellen auswirkt. Diese beiden Proteine wirken wie Schaltzentralen und steuern, welche Gene in einer Zelle ein- und ausgeschaltet werden.</p>

<p class="MsoHeader">Bislang gingen Forschende davon aus, dass die Hemmung von p300 und CBP generell die Aktivität von Genen abschwächt. Die Ergebnisse der Studie „Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML“ zeigten jedoch das Gegenteil: In einem Teil der Krebszellen schaltete die Proteinhemmung bestimmte Abwehrprogramme ein. Das wiederum aktivierte Gene, die normalerweise in der Immunabwehr von Virusinfektionen involviert sind. Diese Immunantwort bewirkte, dass die Krebszellen ihr Wachstum einstellten, sich veränderten und schließlich abstarben. „Wir sehen hier eine Art Fehlalarm im Inneren der Krebszellen“, erklärt der Studienleiter Dr.&nbsp;Sasca. „Die Tumorzellen bekommen durch unsere Therapie eine schwere Grippe und gehen daran zugrunde.“</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Effekt konnten die Forschenden sogar gezielt verstärken: In Kombination mit Interferon-alpha, einem körpereigenen Abwehrstoff gegen Viren und Tumore, reagierten die Krebszellen besonders empfindlich. Sowohl in Zellkulturen als auch in Tiermodellen wirkte die Kombinationstherapie deutlich stärker gegen die Leukämie.</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Mechanismus untersuchten die Forschenden auf mehreren Ebenen der Genregulation gleichzeitig: von der Genaktivität über Proteinveränderungen bis zum DNA-Protein-Komplex. Dafür nutzen die Forschenden moderne biochemische Analysemethoden, wie Einzelzelluntersuchungen, Proteomanalysen und genetische Testverfahren. Das ermöglichte es den Wissenschaftler:innen, die Reaktion der Leukämiezellen auf die Hemmung von p300 und CBP aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig zu beobachten. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung könnten neue Perspektiven für die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie eröffnen – in Form von neuen Kombinationstherapien, die die gezielte „Selbstabwehr“ der Krebszellen nutzt.</p>

<p class="MsoHeader">Die translational ausgerichtete Forschungsarbeit wird im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Als Teil des Sonderforschungsbereichs 1292 untersuchen Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz mit externen Kooperationspartnern in Frankfurt, Greifswald und Cambridge die Ursachen ineffizienter Immunantworten bei Tumoren und chronischen Infektionen mit dem Ziel, neue immuntherapeutischer Therapien zu entwickeln.</p>

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<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Markus Meyerhöfer, Yawen Zhou, Aaron Gallego-Crespo , Viral Shah, Malte Behrendt,&nbsp; Maria Saura-Pañella, Björn Häupl, Oleksandr Todoriuk, Monika Hartmann, Matthias Klein, Catherine Wölfel, Patricia Hähnel, Christian Michel, Sabine Muth, Thomas Kindler, Tobias Bopp, Hansjörg Schild, Sarah Horton, Markus Radsak, Matthias Theobald, George Vassiliou, Brian Huntly, Michael Kühn, Falk Butter, Thomas Oellerich, Daniel Sasca.</p>

<p>Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML, <em>Blood</em> (2026)</p>

<p>Open Access: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531</a></p>

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<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. med. Daniel Sasca<br>
Leitung Personalisierte Hämatologie und Medizinische Onkologie<br>
III. Medizinische Klinik und Poliklinik<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:DanielDr.Sasca@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7024</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>#TeamUM auf die Ohren: Neuer Podcast der Universitätsmedizin Mainz „Die Meenzer Onkoschwestern“ gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/teamum-auf-die-ohren-neuer-podcast-der-universitaetsmedizin-mainz-die-meenzer-onkoschwestern-gestartet.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz ist jetzt mit einer weiteren Podcast-Serie auf Sendung gegangen:&nbsp;Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie – präsentieren „Die Meenzer Onkoschwestern“. Der Podcast richtet sich an Expert:innen, Auszubildende, Patient:innen, Angehörige und alle Interessierten. Die Zuhörer:innen erwartet geballtes Fachwissen über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen. Zudem sprechen die Pflege-Expertinnen mit ihren Podcast-Gästen auch über die Themen Hoffnung, Sterben und Tod.</strong></p>

<p>Nach intensiver Vorbereitung präsentieren Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mainz –&nbsp;jetzt ihren eigenen Podcast: „Die Meenzer Onkoschwestern“.</p>

<p>Mit geballtem Fachwissen und unterschiedlichen Gästen sprechen die beiden über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen, aber vergessen dabei nie den Menschen hinter der Therapie. Weil sie wissen, dass Onkologie oft schwere Kost ist, mischen sie Mitgefühl mit einer Prise Humor in ihre Gespräche – denn manchmal ist Lachen die beste (Zusatz-) Medizin.</p>

<p>Den Podcast sehen die beiden als „Wissenskanal für Expert:innen, Auszubildende, Betroffene und Angehörige und allgemein Interessierte“. Gelebtes und Erlebtes auf Station wird berichtet und sie versprechen: „Mit unseren Gästen führen wir die besten Gespräche der Welt zwischen Portspülungen und Infusionsständern. Onkologie. Echt. Fachlich. Und mit ganz viel Herz.“</p>

<p>Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge. In der ersten Episode dreht sich alles um die Meenzer Onkoschwestern: Wer sie sind, was sie antreibt und warum sie ihren Job in der Onkologie lieben. Reinhören lohnt sich!</p>

<p><a href="https://die-meenzer-onkoschwestern.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Die Meenzer Onkoschwestern“</a></p>

<p><br>
Das #TeamUM gibt es auch in zwei weiteren Podcasts auf die Ohren:</p>

<p><a href="https://knochenschrauber.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Knochenschrauber“</a></p>

<p><a href="https://inside-um.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„InsideUM“</a></p>

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                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7054</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuen Behandlungsansatz gegen Sepsis entdeckt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neuen-behandlungsansatz-gegen-sepsis-entdeckt.html</link>
                        <description>Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz entschlüsseln bisher unbekannten Abwehrmechanismus des Immunsystems gegen bakterielle Infektionen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Eine Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem das Immunsystem bakterielle Infektionen bekämpft. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass ein bestimmtes Protein, der sogenannte Ionenkanal PACC1, entscheidend dafür ist, dass Immunzellen Bakterien effektiv abtöten können. Fehlt das Protein, kommt es zu verstärkten Entzündungsreaktionen. Im Tiermodell zeigte sich zudem eine erhöhte Sterblichkeit bei einer durch Bakterien ausgelösten Sepsis. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien gegen die bakterielle Sepsis zu entwickeln – insbesondere angesichts zunehmender Antibiotikaresistenzen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> (PNAS) veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Sie entsteht, wenn das Immunsystem eine Infektion nicht mehr lokal begrenzen kann und in der Folge fehlerhaften Abwehrreaktionen des Körpers die Gewebe und Organe lebensbedrohlich schädigen. Trotz moderner intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten sterben ca. 20-50&nbsp;Prozent der Patient:innen mit Sepsis an deren Folgen.</p>

<p class="MsoHeader">Das Immunsystem bekämpft bakterielle Krankheitserreger, die eine Sepsis auslösen können, mithilfe von Phagolysosomen. Das sind „Verdauungsräume“ der Immunzellen: spezialisierte Zellkompartimente, in denen Bakterien abgebaut werden. Für den Abbau der Bakterien ist eine saure Umgebung notwendig. Diese wird durch Proteinkomplexe in der Oberfläche der Zellkompartimente, sogenannte Ionenkanäle, reguliert. Der genaue Wirkmechanismus der Ionenkanäle bei der Immunabwehr war bislang weitgehend ungeklärt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Markus Bosmann vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz hat jetzt in der Studie „Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis“ gezeigt, dass der Ionenkanal PACC1 (Proton-activated Chloride Channel 1) eine zentrale Schutzfunktion bei lebensbedrohlichen bakteriellen Infektionen einnimmt. Die Wissenschaftler:innen konnten zeigen, dass es den Immunzellen nicht mehr ausreichend gelingt, die Bakterien zu bekämpfen, wenn PACC1 fehlt.</p>

<p class="MsoHeader">Die Forschenden fanden heraus, dass die Verdauungsräume ohne den Ionenkanal nicht ausreichend sauer waren und die Bakterien darum schlechter abgebaut wurden. Das führte zu einer verstärkten und fehlgeleiteten Entzündungsreaktion. Darüber hinaus stieg im Tiermodell die Sterblichkeit bei bakterieller Sepsis deutlich an. „Bei einer reinen Entzündungsreaktion ohne lebende Bakterien zeigten sich diese Effekte nicht“, betont Professor Bosmann. „Das unterstreicht die spezifische Bedeutung von PACC1 für die bakterielle Abwehr. Es ist überraschend, dass ein einzelner Chloridkanal eine derart zentrale Schutzfunktion im Immunsystem übernimmt.“</p>

<p class="MsoHeader">Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie Störungen der bakteriellen Abwehr zur Entstehung schwerer Infektionen wie der Sepsis beitragen können. Gleichzeitig eröffnen sie langfristig mögliche neue Ansätze für die klinische Anwendung, insbesondere angesichts steigender Antibiotikaresistenzen, die die Behandlungsmöglichkeiten bakterieller Sepsis einschränken. So könnte eine gezielte Steigerung der PACC1-Aktivität zukünftig als Wirkprinzip für die Entwicklung neuartiger Therapien gegen die bakterielle Sepsis dienen.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Lucien P. Garo, Kevin Brueck, Sarah Walachowski, Archana Jayaraman, Marcel Strueve, Shuang Xu, Hulbert Yang, Matthew Helmkamp, Seung Hoan Choi, Christoph Reinhardt, Markus Bosmann.<br>
Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis, <em>PNAS</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Markus Bosmann<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Markus.Bosmann@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7057</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:05:11 +0200</pubDate>
                        <title>Einladung zum „Parkinson-Infotag“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April 2026</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/einladung-zum-parkinson-infotag-an-der-universitaetsmedizin-mainz-am-11-april-2026.html</link>
                        <description>Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie informiert über aktuelle Therapiemöglichkeiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags lädt die Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz am Samstag, 11. April 2026, zu einem „Parkinson-Infotag“ ein. Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr erfahren alle Interessierten Wissenswertes über das Behandlungsangebot an der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Der „Parkinson-Infotag“ findet im Hörsaal der Chirurgie im Gebäude 505 H der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>

<p>Morbus Parkinson ist mit rund 400.000 Betroffenen nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland. Zu den typischen Symptomen der Erkrankung zählen insbesondere motorische Störungen wie beispielsweise ein Zittern in Ruhe (Parkinson-Tremor), eine Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), eine zunehmende Muskelsteifheit (Rigor) sowie eine Gleichgewichtsstörung (posturale Instabilität). Darüber hinaus können auch unspezifische Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen auftreten. Die Erkrankung kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Parkinson ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, deren Verlauf jedoch durch spezielle Medikamente und unterstützende Therapien positiv beeinflusst werden kann.</p>

<p>Im Mittelpunkt des „Parkinson-Infotags“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April stehen aktuelle und bewährte Therapien sowie ein Überblick über allgemeine Behandlungsstrategien im Krankheitsverlauf. „Ziel unserer Veranstaltung ist es, allen Interessierten fundierte Informationen über die Behandlung von Morbus Parkinson zu vermitteln. Dazu gehören beispielsweise die Chancen und möglichen Risiken einer Tiefen Hirnstimulation (THS) sowie der hohe Stellenwert von Physiotherapie und Bewegung bei dieser Erkrankung. Zudem möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, mit uns und miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen“, betont PD Dr. Christian Dresel, Leiter des Bereichs für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Tiefe Hirnstimulation (THS) als wichtige Therapieoption. Die THS kommt in der Regel zur Anwendung, wenn die medikamentöse Parkinson-Therapie nicht mehr ausreichend ist und die Betroffenen deshalb an Lebensqualität verlieren. Hierbei werden Gehirnelektroden durch einen Impulsgenerator gesteuert. Das THS-Verfahren wird in der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz seit rund 20 Jahren in enger Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie eingesetzt. Seit Ende 2021 steht in Mainz zusätzlich die telemedizinische THS-Therapie zur Verfügung.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Bezeichnung Morbus Parkinson geht auf den englischen Arzt James Parkinson zurück, der die Hauptsymptome der Erkrankung erstmals 1817 beschrieben hat. Auf eine Initiative der European Parkinsons Disease Association wurde an seinem Geburtstag, dem 11. April, im Jahr 1997 der Welt-Parkinson-Tag ins Leben gerufen. Der jährliche Gedenktag soll das Bewusstsein für die Erkrankung erhöhen, deren Verständnis fördern und so zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten beitragen.</p>

<p class="MsoBodyText2">Weitere Informationen zum „Parkinson-Infotag“ und zur Parkinson-Therapie an der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/neurologie" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/neurologie</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
PD Dr. Christian Dresel<br>
Klinik und Poliklinik für Neurologie – Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7094<br>
<a href="mailto:Christian.Dresel@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Neurochirurgische Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                                <category>Neuroradiologie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Institut für Neuropathologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz unter neuer Leitung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/i-medizinische-klinik-und-poliklinik-der-universitaetsmedizin-mainz-unter-neuer-leitung.html</link>
                        <description>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle als Klinikdirektor an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. April 2026 hat Univ.-Prof. Dr. Christian Lange die Leitung der I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz übernommen. Zugleich wurde er auf die W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie berufen. Er wechselt vom LMU Klinikum München, wo er die Hepatologie und das Leber Centrum München leitete und eine W2-Professur für Hepatologie innehatte. Professor Lange tritt die ruhestandsbedingte Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle an, der die Klinik seit April 1998 geleitet und ihre Entwicklung über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.</strong></p>

<p class="MsoHeader">„Mit Professor Lange gewinnt die Universitätsmedizin Mainz einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Gastroenterologie, der Hepatologie und der Transplantationsmedizin“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich begrüße ihn ganz herzlich als neuen Direktor der I.&nbsp;Medizinischen Klinik und Poliklinik im #TeamUM. Gleichzeitig danke ich im Namen des gesamten Vorstands Professor Galle für sein außerordentliches Engagement und seine prägende Arbeit über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Ich selbst hatte die Gelegenheit, als Oberarzt unter seiner Leitung zu arbeiten und weiß aus erster Hand, wie maßgeblich er die Klinik geprägt hat. Professor Lange wird auf diesem starken Fundament aufbauen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik setzen.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich ebenfalls, den neuen Klinikdirektor begrüßen zu können: „Professor Lange ist nicht nur ein hervorragender Kliniker, sondern auch ein profilierter Wissenschaftler. Insbesondere seine Arbeit zur Leberzirrhose, Lebertransplantation und zum Leberkrebs sowie der Einsatz innovativer komplexer humaner Organmodellen stärken die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Seine Schwerpunkte in translationaler Hepatologie und Transplantationsmedizin sind ein großer Gewinn für unseren Forschungsstandort.“</p>

<p class="MsoHeader">Die I.&nbsp;Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz deckt ein breites Spektrum unterschiedlicher Fachgebiete ab. Behandelt werden hier unter anderem Patient:innen mit Erkrankungen des Verdauungstrakts, der Nieren, mit rheumatischen und entzündlichen Erkrankungen und mit Infektionserkrankungen. Als neuer Direktor und Inhaber der W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie hat sich Univ.-Prof. Dr. Christian Lange zum Ziel gesetzt, insbesondere den Bereich der Endoskopie, die Hepatologie, die gastrointestinale Onkologie und die Transplantationsmedizin weiter auszubauen. In diesen Schwerpunkten soll die Klinik als überregionales Zentrum weiter gestärkt werden, sodass künftig noch mehr Patient:innen von hochspezialisierten Behandlungen profitieren können. „Die Transplantationsmedizin ist einer meiner persönlichen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte und die Leber- und Nierentransplantation sind ein Aushängeschild der Universitätsmedizin Mainz“, sagt Professor Lange. „Der weitere Ausbau des Transplantationsprogrammes in Mainz ist eines meiner wesentlichen Ziele.“</p>

<p class="MsoHeader">Besondere Forschungsschwerpunkte von Professor Lange sind die Leberzirrhose, Lebertransplantation und Leberkrebs. Dabei widmet er sich sowohl grundlagenwissenschaftlichen, immunologischen als auch klinisch-translationalen Fragestellungen. An der Universitätsmedizin Mainz plant er, eine hepatologische Forschungsgruppe aufzubauen und interdisziplinäre Projekte zur Transplantationsmedizin zu etablieren.</p>

<p class="MsoHeader">Im Bereich Lehre plant Professor Lange, Medizinstudierenden frühzeitig noch enger in die klinische Arbeit einzubinden. Zudem möchte er die praktische Ausbildung, etwa im Bereich der Sonographie, vertiefen. Ergänzend sollen Mentoringprogramme und strukturierte Weiterbildungsangebote für angehende Fachärzt:innen die Vereinbarkeit von klinischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Karriere verbessern.</p>

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<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Christian Lange:</strong><br>
Christian Lange wurde 1979 in Rottweil geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er von 2000 bis 2007 an der Universität Tübingen und am King’s College in London. Anschließend war er als Assistenzarzt am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und promovierte 2009 an der Universität Tübingen. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt im Universitätsspital Lausanne in der Schweiz, bevor er als Assistenzarzt ans Universitätsklinikum Frankfurt zurückkehrte, wo er sich 2015 habilitierte. Als Oberarzt für Innere Medizin war er ab 2015 in der Gastroenterologie und Hepatologie der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und übernahm die Leitung der Hochschulambulanz. 2018 wechselte er als Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie ans Universitätsklinikum Essen und war dort ab 2020 als Kommissarischer Direktor tätig.</p>

<p class="MsoHeader">2019 wurde Christian Lange auf eine W2-Professur für Translationale Hepatologie an die Universität Duisburg-Essen berufen. Seit 2021 hatte er eine W2-Professur für Hepatologie an der Universität München inne und leitete am dortigen LMU Klinikum München die Hepatologie und das Leber Centrum München.</p>

<p class="MsoHeader">Zu seinen Auszeichnungen gehören u. a. der Förderpreis der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, der Janssen Virology Award für HCV und der Martin Gülzow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Seit 2024 ist er zudem Sprecher des Else Kröner-Forschungskollegs „Transplantationsmedizin – Strategien zur Reparatur von Spenderlebern und -Nieren“.</p>

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<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
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